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Mathematik-Kunst-Kalender 2010

Der erfolgreiche Kalender zum Jahr der Mathematik 2008 bekommt für 2010 einen Nachfolger. Der Schweizer Künstler Eugen Jost hat zahlreiche neue Bilder geschaffen, die vielfältige Zugänge zur Mathematik ermöglichen. Zwölf Motive wurden für den großformatigen Wandkalender ausgewählt. Anmerkungen und kurze Erläuterungen auf den Rückseiten der Kalenderblätter regen wiederum zum Nachdenken sowie zum Beschäftigen mit mathematischen Themen an. Das Kalenderprojekt wird vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative THINK ING. gefördert.

 

Eine Motivauswahl ...



Ein hohler Zahn

Es isch ämal ä Ma gsi

dä het ä hohle Zahn gha

u i däm hohle Zahn isch äs Schachteli gsi

u i däm Schachteli isch äs Briefli gsi

u i däm Briefli isch gstande:

Äs ich ämal ä Ma gsi...

 

Es war einmal ein Mann,

der hatte einen hohlen Zahn,

in diesem hohlen Zahn befand sich eine Schachtel mit einem Brief;

in diesem Brief stand:

Es war einmal ein Mann...

 

Jeder Tag steigt die Sonne über den Horizont, nach spätestens einem Monat ist wieder Vollmond, oft bewegen wir uns im Kreis, vieles wiederholt sich ...

 

00.00h ... 6.00h ... 12.00h ... 18.00h ... 24.00h ...

 



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Spring, SUMER, Winter & Fall

In Mesopotamien, dem Land zwischen Euphrat und Tigris, entstand vor etwa fünftausend Jahren eine der ältesten Hochkulturen der Menschheit. Über die Entwicklung der damaligen Mathematik erfahren wir durch Texte in Keilschrift auf Tontafeln. Die Babylonier verwendeten ein sexagesimales Stellenwertsystem (also zur Basis 60).

Unsere Einteilung der Stunde in 60 Minuten, der Minute in 60 Sekunden und die Unterteilung des Vollwinkels in 360° hat ihren Ursprung in Mesopotamien.

Zum Punktmuster im Bild: Verschiedene Rechtecke mit jeweils 60 Punkten.

Warum ist in einem Stellenwertsystem ein Zeichen für Null, also für Nichts, sinnvoll?




Zahlen sind Wörter sind Zahlen

Es gibt Wörter, die Zahlen sind: ein, zwo (zwei), drei, vier

Es gibt Wörter, in denen Zahlen verborgen sind: Karo, Zweig, Mönch, Punsch, Siesta, Oktopus, …

 

Versuchen Sie, die verborgenen Zahlen zu entdecken bzw. zu erklären.

 

Es gibt Wörter, die Zahlenmengen ausdrücken, aber nicht auf Zahlen zurückgeführt werden können: Schar, Haufen Rudel, Hampfel (Handvoll)

 

Finden Sie weitere solche Wörter.

 



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